11 Uhr morgens

Meistens habe ich zwischen 10:30 und 12 Uhr spontan Lust auf Sex. Das ist doof. Denn um diese Zeit ist meistens niemand da, mit dem ich Sex haben kann. Auch mit mir selbst geht das nicht immer, denn ich bin ja oft auch irgendwo anders – bei der Arbeit, im Büro, oder früher, in der Bibliothek. Nur selten war die Lust so unaushaltbar, dass ich mich auf der Toilette zum Masturbieren versteckt habe. Aber ich habe es schon getan.

Heute ist Feiertag und ich sitze hier vor dem Bildschirm und merke: Ich habe Lust. Ich bin auch schon nass. Schön ist sie, die Spontannässe. Sie ist ein Anlass, mit mir zu spielen, mich selbst zu genießen und die eigene Lust zu kosten.

Die Eigennässe.

Es gibt zwar inzwischen unheimlich viele Gleitgels und Gleitcremes, auch mit Wärmeeffekt und was weiß ich sonst noch für Wirkungen und Effekte, aber ich habe bisher kein angenehmeres Gleitgel gefunden als meine Eigennässe. Es ist schon fast so als würde die Eigennässe auf besondere Art und Weise mit der Schleimhaut interagieren, als würde das noch alles – die Lust, die Geilheit, die Intensität jeder Berührung – verstärken – während die Gleitgels halt einfach nur ….gleiten.

Schön ist dieses Gefühl von Lust und Geilheit um 11 Uhr morgens. Carpe Diem!

Bis später 😉

[Und wann habt Ihr so spontan Lust auf Sex? habt Ihr das auch? Gibt es so etwas wie einen Sexlustrhythmus, wie es einen Schlafrhythmus gibt?…..]

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No Vibrations!

No vibrations ist noch schlimmer als bad vibrations!

Im Ernst, wie abhängig darf frau eigentlich vom Lieblingsvibrator werden? Meiner war ein Geschenk von meinem Freund und ich habe mit ihnen beiden 😉 großartige, atemberaubende, berauschende Momente erlebt. Natürlich, so ein Vibrator ist nur ein Hilfsmittel und für mich keinesfalls Ersatz für Partnersex, aber erstens: Ich habe zwar auch ohne Vibrator viel Spaß beim Sex, aber ein Orgasmus ist meistens nicht drin. Zweitens ist er eine gute Überbrückungslösung für einsame Stunden und drittens habe ich mich genau mit diesem Exemplar auch im Alleingang gut selbst kennen gelernt. Ohne mich darauf zu konzentrieren, was mein Freund macht und was ich noch (für ihn) tun könnte – sondern einfach darauf zu achten, was mir Spaß macht. Für jemanden wie mich, die jahrelang ihre eigene Sexualität ignoriert hat (lange Geschichte), war das überaus erhellend. Spannend. Eindrücklich. Atemberaubend. Schön.

Und jetzt ist das rosa Lieblingspielzeug kaputt und das Modell wird nicht mehr hergestellt. Ich geb’s zu, ich hätte im Eifer des Gefechts fast geweint (Temporäre sexuelle Frustration finde ich zwar scharf, aber bitte nicht wegen dauerhafter technischer Pannen!). Darf frau, sobald wieder am Boden der Realität angelangt, trotzdem noch in Panik verfallen? Was, wenn es *der eine* war? Der *einzig richtige* für mich? Wenn mir niemals wieder einer so viel Spaß bereitet?

Ich habe ja bisher nur sechs (ich glaube) in meinem Besitz und somit ausprobiert: Einer ist mau, einer ist nett aber bald eintönig, einer ist unglaublich schnell leer, einer kommt nicht dorthin wo er soll (WeVibe 3) und einer ist ziemlich gut aber nicht für Partnersex geeignet. Ich habe mir aber fest vorgenommen, es als Herausforderung zu sehen, einen würdigen Nachfolger zu finden und meine noch allzu bescheidene Sammlung zu erweitern. 🙂 (Außerdem, wie ich heute schon meinem Freund mitteilte, gibt es Restbestände online zu kaufen. Bitte gleich zwei!)

Es grüßt hoffnungsvoll

die Sextantin

PS: Pro-Tipp für Leute, die ihrer Freundin einen Vibrator schenken: Super, großartig, weiter so! Aber macht es doch wie mein Freund, packt das Ding aus und ladet es gleich auf. Sechs Stunden Lade- und somit Wartezeit bis zum Ausprobieren sind nicht die Art von Spannungsaufbau, auf die wir (oder bin es nur ich?) stehen!

PPS: Falls es von Interesse ist: Es war der A-Moore von Adrien Lastic. Klein, relativ leise, 11 Stufen, leider rosa.