11 Uhr morgens

Meistens habe ich zwischen 10:30 und 12 Uhr spontan Lust auf Sex. Das ist doof. Denn um diese Zeit ist meistens niemand da, mit dem ich Sex haben kann. Auch mit mir selbst geht das nicht immer, denn ich bin ja oft auch irgendwo anders – bei der Arbeit, im Büro, oder früher, in der Bibliothek. Nur selten war die Lust so unaushaltbar, dass ich mich auf der Toilette zum Masturbieren versteckt habe. Aber ich habe es schon getan.

Heute ist Feiertag und ich sitze hier vor dem Bildschirm und merke: Ich habe Lust. Ich bin auch schon nass. Schön ist sie, die Spontannässe. Sie ist ein Anlass, mit mir zu spielen, mich selbst zu genießen und die eigene Lust zu kosten.

Die Eigennässe.

Es gibt zwar inzwischen unheimlich viele Gleitgels und Gleitcremes, auch mit Wärmeeffekt und was weiß ich sonst noch für Wirkungen und Effekte, aber ich habe bisher kein angenehmeres Gleitgel gefunden als meine Eigennässe. Es ist schon fast so als würde die Eigennässe auf besondere Art und Weise mit der Schleimhaut interagieren, als würde das noch alles – die Lust, die Geilheit, die Intensität jeder Berührung – verstärken – während die Gleitgels halt einfach nur ….gleiten.

Schön ist dieses Gefühl von Lust und Geilheit um 11 Uhr morgens. Carpe Diem!

Bis später 😉

[Und wann habt Ihr so spontan Lust auf Sex? habt Ihr das auch? Gibt es so etwas wie einen Sexlustrhythmus, wie es einen Schlafrhythmus gibt?…..]

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4 Kommentare zu “11 Uhr morgens

  1. hihi.
    seit dem text fällt mir auf, dass ich diese uhrzeit auf jeden fall auch kenne. heute zum beispiel ging es aber noch mindestens bis nachmittags so.. 😉
    aber dann fragte ich mich, ob das tatsächlich ne besondere uhrzeit ist oder nur gelekte aufmerksamkeit und die forscherin in mir möchte jetzt am liebsten eine kleine studie machen und das einfach mal über ein paar wochen hinweg protokollieren. aber aufwändig… und man bräuchte mehr leute dazu.
    im moment versuche ich, die stimmungen über den zyklus hinweg zu protokollieren, habt ihr das mal gemacht? da gibt es schon so wiederkehrende muster. die hornytage kurz nach dem eisprung und der stimmungseinbruch eine woche vor menstruationsbeginn.

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  2. Feste Tageszeiten habe ich eigentlich nicht … „hornytage“, klar, den Zyklus gibt es. Aber ich werde auch richtig scharf bei besonderer (z. B. beruflicher) Belastung, etwa nach Prüfungen.

    Gleitgels sind natürlich kein Ersatz für Feuchtwerden, aber manchmal braucht man sie halt. Etwas merkwürdiges habe ich beobachtet, vielleicht kennen andere das auch: wenn während des Sex irgendetwas störendes passiert, beispielsweise eine Nachttischlampe wird umgestoßen, oder ein Geräusch vor der Zimmertür, ist die Feuchte plötzlich weg und man ist von einer Sekunde auf die andere völlig trocken. Als ob die Feuchte durch die Haut aufgesogen würde.

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    • Oh ja, mein Rhythmus hat sehr mit meinem Zyklus zu tun.
      damit sind wohl auch s.o. die “ Hornytage“ gemeint?
      alsooooo, dann kann ich kaum an was anderes denken, bin dauerfeucht…..und überlege wen ich wohl wann treffen könnte…..hrrrrrr

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